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Die Geschichte des Ortes
Behrenhoff ist eng mit der Familiengeschichte der von Behrs,
einem alten pommerschen Adelsgeschlecht, verbunden. Der Ort
wird 1249 als Buztorp, später Budesdorp oder Buusdorf
(1696), erstmalig urkundlich erwähnt. In diesem Jahr
bestätigt der Bischof von Cammin einen Vertrag zwischen
Theoderich Behr und dessen Brüdern mit Pfarrer Theoderich
von Butztorf.
Auch heute dominiert in
Behrenhoff die Landwirtschaft. Aufgrund ihrer ruhigen und
landschaftlich schönen Lage, zirka 12 km südlich
von Greifswald, an der Verbindungsstraße zwischen der
B 96 und der B 109 ist die Gemeinde ein geeigneter Standort
für Wohnbebauung. Nach 1990 entstanden hier in verträglichem
Ausmaß neue Eigenheime.
In Behrenhoff befindet
sich seit 1994 eine Lernbehindertenschule. Die Gemeinde betreibt
einen Kindergarten, der leider aufgrund rückläufiger
Geburtenzahlen in seinem Bestand gefährdet ist.
Von besonderer Schönheit ist der
zirka 10 ha große Landschaftspark in Behrenhoff. Der
nördliche Teil wurde um 1840, kurz nach Fertigstellung
des von Behrschen Gutshauses, nach Plänen des bekannten
schwedischen Gartenarchitekten Peter Joseph Lennö angelegt.
In ihm wachsen viele fremdländische Bäume und Sträucher.
Der südliche Parkteil wird durch den Schwanenteich bestimmt,
der um 1860 durch Torfstecherei entstand. Der Park befindet
sich auf der Kreisdenkmal Liste. Hinter dem Park steht die
im 13.Jahrhundert errichtete und in den folgenden Jahrhunderten
baulich veränderte Kirche mit freistehendem Glockenstuhl
für zwei Glocken.
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