|
Der slawische Ortsname Dargelin wurde 1248
erstmals erwähnt. Wenige Jahre nach seiner Gründung
gelangte Dargelin 1284 durch eine Schenkung des Pommern-Herzogs
Bogislaw IV. an die Stadt Greifswald, in deren Besitz es bis
auf wenige Unterbrechungen bis 1945 verblieb. Im Laufe der
Jahrhunderte sah das städtische Gut die verschiedensten
Pächter und Verwalter.
Heute bildet Dargelin mit den Ortsteilen Alt
Negentin, einem ehemaligen Rittergut, Neu Negentin, Sestelin
und Dargelin Hof eine Gemeinde. Wie schon seit Jahrhunderten,
so prägte auch nach 1945 die Landwirtschaft das Gesicht
der Gemeinde. Auch heute sind hier landwirtschaftliche Betriebe
ansässig.
Ansätze einer gewerblichen Entwicklung
sind in der Gemeinde, die sich ansonsten in einem landwirtschaftlich
geprägten Umfeld befindet, vorhanden. So gibt es neben
Fuhrunternehmen, einem Blumen- und Friseurgeschäft eine
schön gelegene Gaststätte mit Pension. Über
die Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist die Indoor/Outdoor
Kartbahn.
Reste frühgeschichtlicher Zeugnisse sind
in der Gemeinde bei einer Wanderung zu entdecken. Im Süden
der Gemarkung Dargelin sowie zwischen Alt und Neu Negentin
liegen dicht beieinander mehrere Megalithgräber. Das
sind aus Grosssteinblöcken errichtete Beerdigungsstätten
der Menschen, die hier vor über 4000 Jahren siedelten.
|