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Der Ort Hinrichshagen entstand durch Rodung und Trockenlegung
ausgedehnter Wälder und Sumpfgebiete, die sich zu Beginn
des 13. Jahrhunderts nördlich und südlich des Rycks
befanden und im Besitz des 1199 gegründeten Klosters
Eldena waren. Im Jahre 1668 ging Hinrichshagen in den Besitz
der Universitätsstadt Greifswald über, ausgenommen
der sogenannte Freischulzenhof, ursprünglich ein geistliches
Klosterlehen. Dieser verblieb in Familieneigentum und wechselte
ab 1728 als Rittergut Hinrichshagen Hof mehrfach die Besitzer.
Die Siedlungsstruktur existiert bis in unsere heutige Zeit
nahezu unverändert. Beträchtlich vergrössert
hat sich nach 1990 die Chausseesiedlung. Hier entsteht schrittweise
im Gebiet des B-Planes Nr. 1 ein grösserer Eigenheimkomplex.
Aufgrund seiner Lage ist Hinrichshagen ein geeigneter Standort
für die Wohnbebauung.
Seit 1965 gibt es in Hinrichshagen ein Heim für geistig
behinderte Kinder, untergebracht im ehemaligen Gutshaus. Diese
Einrichtung wurde 1991 dem Diakonischen Werk der Pommerschen
Evangelischen Kirche angegliedert.
In südwestlicher Richtung unmittelbar vor den Toren
der Hansestadt Greifswald gelegen und eingebettet in weitläufige
Felder und Wiesen, lebt es sich gut in dieser ruhigen Gemeinde.
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