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Die Orte und Alt-Ungnade wurden 1280 zum ersten Mal in einer
Urkunde erwähnt. Sie erschienen dort unter den Besitzungen
des Klosters Eldena. In demselben Jahr werden dem Kloster
auch die Patronatsrechte an der Kirche in Levenhagen bestätigt.
Der Ortsname ist sicherlich eine Ableitung der niederdeutschen
Form des Familiennamens "Löwe". Levenhagen
entstand als Rodungsdorf am Rande des damaligen Überschwemmungsgebietes
des Rycks, das sich westlich von Greifswald erstreckte.
Noch heute dominiert in allen Ortsteilen der Gemeinde die
landwirtschaftliche Produktion. Darüber hinaus gibt es
einige kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. In
Levenhagen gibt es ein Sport- und Freizeitzentrum.
Im Zentrum des Ortes befindet sich die Kirche aus dem 13.
Jahrhundert, unmittelbar davor steht eine Wallfahrtskapelle
aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Levenhagen
war vom 15. bis zum 17. Jahrhundert ein Pilgerort.
Der in ländlicher Idylle gelegene Ort Levenhagen wird
sich in Zukunft durch die Erschliessung eines bestätigten
Bebauungsgebietes vergrössern.
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