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Die Gemeinde besteht in ihrer jetzigen Struktur seit dem
Jahr 1950, als die bis dahin selbständigen Gemeinden
Frätow, Gristow und Mesekenhagen zusammengeschlossen
und dem Kreis Greifswald zugeordnet wurden. Lediglich Tremt,
als vormaliger Ortsteil Gristows verblieb im Kreis Grimmen.
Die Boddengemeinde Mesekenhagen hat eine durchgängige
Wassergrenze, die von der malerischen Gristower Wiek bis zum
Kooser See reicht. Die Gemeinde ist in Ihrer Fläche die
drittgrösste des Amtsbereiches und zugleich die nördlichste
Gemeinde des Amtes und des Landkreises Ostvorpommern. Gristow
wurde bereits im Jahr 1248 erstmalig urkundlich erwähnt,
es folgen Karrendorf 1301, Kowall 1307, Frätow 1322 und
schliesslich Mesekenhagen 1325.
War die Gemeinde über viele Jahrzehnte von der Landwirtschaft
und der Fischerei geprägt, so entwickelte sie sich mit
dem Niedergang dieser Erwerbszweige seit 1990 mehr und mehr
zu einem Wohnungsstandort. Die attraktive Wald- und Wassernähe
inmitten der Vorpommerschen Boddenlandschaft, die Infrastruktur
mit Kita, Feuerwehr, Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten
und Hotels trugen hierzu massgeblich bei.
Einen über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Höhepunkt
stellt das jährlich vom Tonnenbund "Theodor Körner"
ausgerichtete Tonnenabschlagen zu Pferde in Gristow dar.
Zu den ältesten Gebäuden gehören die Kirche
in Gristow (14. Jahrhundert) mit der alten Schule und dem
Pfarrhaus.
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