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Mesekenhagen - Informationen und Geschichte

gemeinden-mesekenhagenmit den Ortsteilen:
Brook, Frätow, Gristow, Kalkvitz, Karrendorf, Kowall und Mesekenhagen

Fläche 25,52 km²
Grundsteuer A 276 v.H.
Grundsteuer B 350 v.H.
Gewerbesteuer 318 v.H.

Die Gemeinde besteht in ihrer jetzigen Struktur seit dem Jahr 1950, als die bis dahin selbständigen Gemeinden Frätow, Gristow und Mesekenhagen zusammengeschlossen und dem Kreis Greifswald zugeordnet wurden. Lediglich Tremt, als vormaliger Ortsteil Gristows verblieb im Kreis Grimmen. Die Boddengemeinde Mesekenhagen hat eine durchgängige Wassergrenze, die von der malerischen Gristower Wiek bis zum Kooser See reicht. Die Gemeinde ist in Ihrer Fläche die drittgrösste des Amtsbereiches und zugleich die nördlichste Gemeinde des Amtes und des Landkreises Ostvorpommern. Gristow wurde bereits im Jahr 1248 erstmalig urkundlich erwähnt, es folgen Karrendorf 1301, Kowall 1307, Frätow 1322 und schliesslich Mesekenhagen 1325.

War die Gemeinde über viele Jahrzehnte von der Landwirtschaft und der Fischerei geprägt, so entwickelte sie sich mit dem Niedergang dieser Erwerbszweige seit 1990 mehr und mehr zu einem Wohnungsstandort. Die attraktive Wald- und Wassernähe inmitten der Vorpommerschen Boddenlandschaft, die Infrastruktur mit Kita, Feuerwehr, Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten und Hotels trugen hierzu massgeblich bei.

Einen über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Höhepunkt stellt das jährlich vom Tonnenbund "Theodor Körner" ausgerichtete Tonnenabschlagen zu Pferde in Gristow dar.

Zu den ältesten Gebäuden gehören die Kirche in Gristow (14. Jahrhundert) mit der alten Schule und dem Pfarrhaus.